Betrieb, Hosting & Datentresor
Betrieb in Deutschland.
Verschlüsselt verwahrt.
Wir betreiben die Websites und Anwendungen, die wir für Sie bauen – auf Servern in Deutschland, aktuell gehalten und mit Sicherungen an einem zweiten Standort. Für vertrauliche Unterlagen richten wir Ihnen einen Datentresor ein: Dateien werden schon auf Ihrem Gerät verschlüsselt, und der Schlüssel bleibt bei Ihnen.
Aus eigener Praxis: Diese Website, gfk-formenbau.de und die Serverdienste unserer eigenen Software betreiben wir selbst – in einem Rechenzentrum in Deutschland. Den Datentresor richten wir für jeden Kunden eigens ein.
Baustein 1
Betrieb Ihrer Website
oder Anwendung.
Für die Lösungen, die wir für Sie bauen.
01
Server in Deutschland
Ihre Lösung und ihre Sicherungen liegen in Rechenzentren in Deutschland – der Standort ist festgelegt, nicht dem Zufall eines Tarifs überlassen.
02
Gehärtet
Nur die nötigen Dienste sind erreichbar, Verbindungen laufen über TLS, die Administration über ein abgesichertes VPN.
03
Aktuell gehalten
Betriebssystem, Laufzeitumgebungen und Abhängigkeiten bekommen Sicherheitsupdates zeitnah – geplant und nachvollziehbar dokumentiert.
04
Gesichert
Verschlüsselte, versionierte Sicherungen an einem zweiten, räumlich getrennten Standort – für die vereinbarte Aufbewahrungsfrist vor nachträglichem Löschen und Überschreiben geschützt.
05
Wiederherstellung geprobt
Eine Sicherung zählt erst, wenn sie sich zurückspielen lässt. Die Wiederherstellung üben wir regelmäßig und halten das Ergebnis fest.
06
Im Blick
Erreichbarkeit, Fehler und Speicherplatz werden überwacht – mit im Angebot vereinbarten Reaktionszeiten statt pauschaler Versprechen.
Wichtig zur Einordnung
Eine Website oder Anwendung muss Daten auf dem Server verarbeiten, um zu funktionieren. Dort schützen Transportverschlüsselung und strenge Zugriffsbeschränkungen; verschlüsselte Datenträger schützen zusätzlich ausgebaute oder ausgetauschte Festplatten, nicht den laufenden Betrieb. Eine Verschlüsselung, bei der nur Sie den Schlüssel haben, gibt es ausschließlich im Datentresor – das trennen wir bewusst, auch sprachlich.
Ausgangslage
Wo vertrauliche
Daten heute liegen.
Vier übliche Orte – und ihre Haken.
Arbeitsverträge, Lohnunterlagen, Kalkulationen, Zeichnungen: In vielen Betrieben liegen sie an einem dieser vier Orte.
- Der USB-Stick und die externe Festplatte. Schnell zur Hand, schnell verloren – und meist unverschlüsselt.
- Das Netzlaufwerk im Büro. Praktisch, bis Brand, Diebstahl oder ein Verschlüsselungstrojaner Original und Sicherung am selben Ort treffen.
- Der E-Mail-Anhang. Einmal verschickt, liegt die Datei in Postfächern, die niemand mehr überblickt.
- Der Cloud-Speicher eines großen Anbieters. Bequem – aber verwaltet der Anbieter die Schlüssel, kann er die Inhalte technisch einsehen, und der Speicherort hängt von Anbieter und Tarif ab.
Keiner dieser Wege ist fahrlässig. Für Unterlagen, die niemand außerhalb Ihres Betriebs sehen darf, reicht „irgendwo gespeichert“ aber nicht.
Baustein 2
So schützt der
Datentresor Ihre Daten.
Sechs Schutzmaßnahmen – und was jede leistet.
01
Verschlüsselt auf Ihrem Gerät
Dateiinhalte und Dateinamen werden auf Ihrem Rechner oder Smartphone verschlüsselt, bevor sie das Gerät verlassen. Auf unseren Servern kommen sie nur verschlüsselt an.
02
Ihr Schlüssel, nicht unserer
Wir speichern Ihre Daten, aber keinen Schlüssel, mit dem wir sie öffnen könnten: Schlüsselmaterial liegt bei uns nur verschlüsselt vor, geschützt durch Ihr Tresorpasswort. Deshalb gehört zu jedem Tresor ein langes, zufällig erzeugtes Passwort, das nur Sie kennen.
03
Etablierte Verfahren
Dateiinhalte werden mit AES-256 im GCM-Modus verschlüsselt, einer authentisierten Betriebsart, die die BSI-Richtlinie TR-02102-1 (Fassung 2026-01) empfiehlt. Eingesetzt wird quelloffene Software mit öffentlich dokumentiertem Tresorformat – keine Eigenentwicklung.
04
Starke Anmeldung
Zugänge werden mit zweitem Faktor eingerichtet, bevorzugt per Passkey oder Hardware-Sicherheitsschlüssel – beide nach Einschätzung des BSI resistent gegen übliche Phishing-Angriffe. Programme und Apps erhalten danach eigene Gerätezugänge, die sich einzeln sperren lassen.
05
Zusätzlich geschützt auf dem Server
Eine eigene Umgebung je Kunde, verschlüsselte Datenträger, Administration über ein abgesichertes VPN und zeitnah eingespielte Sicherheitsupdates.
06
Sicherungen mit Löschschutz
Der verschlüsselte Tresor wird versioniert an einem zweiten Rechenzentrumsstandort in Deutschland gesichert – für die vereinbarte Aufbewahrungsfrist gegen Löschen und Überschreiben gesperrt.
Ihr Schlüssel.
Ihre Daten.
Beim Datentresor gilt ein einfacher Grundsatz: Wer den Schlüssel nicht hat, kann Inhalte und Dateinamen nicht lesen – auch wir nicht. Das schützt die Vertraulichkeit Ihrer Unterlagen, falls bei uns oder im Rechenzentrum etwas schiefgeht. Und es ist der Grund, warum Sie Ihren Wiederherstellungsschlüssel sorgfältig verwahren müssen: Ohne ihn kann niemand Ihre Daten zurückholen – und wer ihn in die Hände bekommt, kann sie öffnen.
Ehrlich gesagt
Was ein Tresor
nicht leisten kann.
Grenzen, die Sie vor der Entscheidung kennen sollten.
- Schlüssel weg, Daten weg. Verschlüsselung ohne Hintertür bedeutet: Gehen Passwort und Wiederherstellungsschlüssel verloren, kann niemand die Daten entschlüsseln – auch wir nicht. Deshalb richten wir die Wiederherstellung von Anfang an mit Ihnen ein.
- Das Passwort zählt mit. Das Schlüsselmaterial liegt verschlüsselt beim Tresor. Ein kurzes oder erratbares Passwort ließe sich durchprobieren – deshalb gehören zu jedem Tresor lange, zufällig erzeugte Passwörter, die nur Sie kennen.
- Das Endgerät zählt mit. Ist ein Rechner mit Schadsoftware befallen, kann diese mitlesen, was dort gerade geöffnet ist. Der Tresor schützt Daten unterwegs und auf dem Server, nicht einen befallenen Arbeitsplatz.
- Nicht alles ist verschlüsselt. Für den Server sichtbar bleiben Dateigrößen, Zeitpunkte, die Anzahl der Dateien und Ordner, die ungefähre Länge der Dateinamen und die Namen der Tresore – dazu, welches Konto wann und von welcher IP-Adresse zugreift. Inhalte und Dateinamen nicht. Tresore sollten deshalb neutral benannt sein.
- Verschlüsselung schützt vor Mitlesen, nicht vor Löschen. Wer Schreibzugriff auf den Speicher erlangt, kann verschlüsselte Dateien löschen oder durch ältere Stände ersetzen. Dagegen helfen Versionen und Sicherungen, nicht die Verschlüsselung.
- Kein Öffnen im Browser. Geöffnet wird der Tresor nur in den Programmen auf Ihren Geräten. Eine Weboberfläche, die Inhalte anzeigt, würde das Prinzip aufweichen.
- Keine absolute Sicherheit, keine Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft. Wir arbeiten nach dem Stand der Technik und halten die Software aktuell – eine Garantie gegen jeden denkbaren Angriff gibt es nicht. Reaktionszeiten stehen im Angebot; einen Bereitschaftsdienst rund um die Uhr bieten wir nicht an.
Einordnung
Netzlaufwerk, Cloud
oder Datentresor?
Eine ehrliche Entscheidungshilfe – kein Verkaufsprospekt.
| Kriterium | Netzlaufwerk im Büro | Üblicher Cloud-Speicher | Datentresor bei uns |
|---|---|---|---|
| Wer kann Inhalte lesen? | alle mit Freigabe-Berechtigung und die Administration – auch Schadsoftware unter einem dieser Konten | verwaltet der Anbieter die Schlüssel, technisch auch er | nur, wer den Schlüssel hat – wir nicht |
| Wo liegen die Daten? | im eigenen Betrieb | je nach Anbieter und Tarif, teils außerhalb der EU | in Rechenzentren in Deutschland |
| Brand, Diebstahl, Wasserschaden | Original und Sicherung oft im selben Gebäude | Sache des Anbieters | Sicherung an einem zweiten Standort |
| Verschlüsselungstrojaner | Netzlaufwerke können mitverschlüsselt werden | frühere Versionen je nach Dienst wiederherstellbar | versionierte Sicherungen mit Löschschutz |
| Zugriff von unterwegs | nur mit eigener VPN-Lösung | ja | ja, mit zweitem Faktor und einzeln sperrbaren Gerätezugängen |
| Passwort vergessen | Administrator setzt zurück | Zurücksetzen über den Anbieter, wenn er die Schlüssel verwaltet | nur mit Ihrem Wiederherstellungsschlüssel |
| Vertrag | entfällt | Standardbedingungen des Anbieters, in Geschäftstarifen meist mit vorformulierter Auftragsverarbeitung | Vertrag direkt mit uns, einschließlich Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, feste Ansprechpartner |
Die Faustregel: Für Alltagsdateien reicht ein gepflegtes Netzlaufwerk oder ein seriöser Cloud-Speicher. Für Unterlagen, die niemand außerhalb Ihres Betriebs sehen darf, lohnt sich der Tresor – um den Preis, dass Sie Ihren Schlüssel selbst verwahren.
Vertrag & Kosten
Schwarz
auf weiß.
Was geregelt ist – und was es kostet.
Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO
Speichern oder verarbeiten wir personenbezogene Daten für Sie, schließen wir einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Er regelt die technischen und organisatorischen Maßnahmen, die weiteren Auftragsverarbeiter – etwa unseren Rechenzentrumsbetreiber –, die Meldewege bei einem Sicherheitsvorfall und was bei Vertragsende geschieht. Das gilt auch beim Datentresor: Verschlüsselte personenbezogene Daten bleiben aus Ihrer Sicht personenbezogen, Anmeldedaten und technische Eckdaten ohnehin. Verantwortlich im Sinne der DSGVO bleiben Sie; als Auftragsverarbeiter tragen wir die Pflichten, die Vertrag und DSGVO uns auferlegen. Eine Rechtsberatung ersetzt der Vertrag nicht.
Was kostet das?
Die Einrichtung – Speicher, Anmeldung, Sicherungen, Wiederherstellungsweg und Einweisung – ist ein einmaliger Posten. Laufend richten sich die Kosten nach Speicherbedarf, Anzahl der Zugänge und dem vereinbarten Betriebsumfang. Beides steht nach einem kurzen Erstgespräch im Angebot: fester Umfang, klare Reaktionszeiten und alle Bedingungen offen benannt.
Für wen
Für wen sich das
lohnt.
Und – ehrlich – für wen nicht.
- Betriebe mit Unterlagen, die niemand Fremdes sehen darf – Arbeitsverträge und Lohnunterlagen, Verträge und Kalkulationen, Zeichnungen und Konstruktionsdaten.
- Geschäftsführungen, die einen eigenen Bereich brauchen, auf den auch der eigene IT-Dienstleister keinen Zugriff hat.
- Betriebe ohne eigene IT-Abteilung, die ihre bei uns entwickelte Website oder Anwendung nicht selbst pflegen und sichern wollen.
- Betriebe in Ahaus, im Münsterland und im Kreis Borken – und deutschlandweit aus der Ferne.
Und für wen nicht? Wer einen Bereitschaftsdienst rund um die Uhr, vertraglich zugesicherte Verfügbarkeiten oder Nachweise nach branchenspezifischen Sicherheitsstandards braucht, ist bei großen, darauf spezialisierten Rechenzentrumsanbietern besser aufgehoben – das sagen wir offen.
Wird aus dem Bedarf eine eigene Anwendung, führt der Weg zur Individualsoftware; für den Auftritt im Netz gibt es die Website & Webpräsenz.
So starten wir
So starten wir –
in vier Schritten.
Vom ersten Gespräch bis zum laufenden Betrieb.
01
Erstgespräch & Schutzbedarf
Welche Daten, wie vertraulich, wer braucht Zugriff – und von wo? Daraus ergibt sich, was Betrieb und Tresor leisten müssen.
02
Angebot & Vertrag
Fester Umfang, Reaktionszeiten und Kosten schwarz auf weiß, dazu der Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
03
Einrichtung & Einweisung
Wir richten Speicher, Anmeldung und Sicherungen ein. Die Tresore legen Sie nach unserer Anleitung auf Ihren Geräten an – so entstehen die Schlüssel nur dort. Den Wiederherstellungsschlüssel verwahren Sie, und Ihr Team wird in die Bedienung eingewiesen.
04
Betrieb & Wiederherstellungsprobe
Wir halten alles aktuell, sichern laufend und proben die Wiederherstellung – dokumentiert und für Sie nachvollziehbar.
FAQ
Häufige Fragen zu
Betrieb & Tresor.
Kurz und ehrlich beantwortet.
Können Sie meine Daten im Tresor lesen?
Was passiert, wenn ich mein Passwort vergesse?
Wo liegen meine Daten – und die Sicherungen?
Wie teile ich Unterlagen mit Externen, etwa mit dem Steuerbüro?
Funktioniert der Tresor auch auf Smartphone und Tablet?
Ersetzt der Datentresor meine eigene Datensicherung?
Wie ist der Datenschutz geregelt?
Was passiert bei Vertragsende?
Kontakt
Vertrauliche Daten
schützen?
Erzählen Sie uns, welche Unterlagen Sie schützen wollen und wer darauf zugreifen muss. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, was Betrieb und Datentresor leisten können – und was nicht. Bitte schicken Sie uns dabei noch keine vertraulichen Unterlagen per E-Mail.