Was ist der Unterschied zwischen einem Wissenssystem und einem Firmenwiki?
Beides bündelt verstreutes Betriebs- und Fachwissen – das, was heute in Köpfen, PDFs, Ordnern und E-Mails liegt – an einem strukturierten, durchsuchbaren Ort. „Firmenwiki“ meint dabei meist ein internes Nachschlagewerk. Unser Wissenssystem geht weiter: Aus demselben gepflegten Bestand wird intern ein Nachschlagewerk und Einarbeitungswerkzeug und, wenn gewünscht, öffentlich ein Fachportal, das Ihre Kompetenz sichtbar macht. Aus flüchtigem Erfahrungswissen wird so ein dauerhaftes Firmen-Asset.
Warum baut ihr das nicht einfach mit WordPress oder einem anderen CMS?
Weil ein CMS wie WordPress dauerhaft Ballast mitbringt: Core-, Theme- und Plugin-Updates, Sicherheitslücken und laufende Wartung – Plugins sind erfahrungsgemäß das häufigste Einfallstor. Wir bauen stattdessen eigenentwickelt und statisch, wo es geht: kein Plugin-Zoo, keine Angriffsfläche durch Fremdcode, nichts, was monatlich gepatcht werden muss. Das Ergebnis ist wartungsarm, extrem schnell und über Jahre stabil.
Warum eine eigene Lösung statt Confluence oder Notion?
Confluence und Notion sind gute Werkzeuge, aber SaaS-Mietsysteme: Sie zahlen pro Kopf und Monat, die Daten liegen beim Anbieter, und mit wachsendem Umfang werden gerade Notion-Strukturen schnell unübersichtlich und schlecht auffindbar. Bei uns gehören Inhalt und System Ihnen, liegen self-hosted in Deutschland, und die Struktur ist auf Ihre Fachdomäne zugeschnitten statt in ein fremdes Raster gepresst. Kein Lizenzzähler, kein Lock-in.
Was kostet ein Firmenwiki bzw. ein Fachportal?
Seriös lässt sich das nur nach Umfang beziffern – ein internes Nachschlagewerk für ein Team ist etwas anderes als ein öffentliches Portal mit hunderten Fachartikeln. Anders als bei Confluence oder Notion zahlen Sie aber kein Abo pro Kopf und Monat, das mit jedem neuen Mitarbeiter mitwächst; Sie zahlen die Erstellung einmal, plus überschaubares Hosting in Deutschland. Nach einem kurzen Gespräch nennen wir Ihnen einen konkreten Rahmen statt einer Blackbox.
Wie kommt das Wissen aus den Köpfen unserer Leute – gerade vor dem Renteneintritt – ins System?
Genau das ist der schwierigste Teil, denn implizites Erfahrungswissen lässt sich nicht einfach exportieren. Deshalb strukturieren wir die Erfassung als Teil des Projekts: gezielte Gespräche mit Ihren Fachleuten, Vorlagen für Prozesse, Arbeitsanweisungen und typische Fehler, und wir übernehmen vorhandene Unterlagen. Weil wir selbst aus 15+ Jahren Industrie- und Fertigungspraxis kommen, verstehen wir die Inhalte fachlich und stellen die richtigen Fragen – so bleibt das Wissen im Betrieb, bevor es mit erfahrenen Kollegen in Rente geht.
Kann so ein System intern und öffentlich zugleich sein?
Ja, und das ist oft der Clou: ein gepflegter interner Wissensbestand und ein öffentliches Fachportal speisen sich aus derselben Substanz. Sensible Betriebsinterna bleiben intern und geschützt, während ausgewählte, freigegebene Fachinhalte öffentlich sichtbar werden und über Suchmaschinen Autorität und Anfragen bringen. Sie entscheiden pro Inhalt, was intern bleibt und was nach außen geht.
Was passiert, wenn ihr mal nicht mehr verfügbar seid – hängen wir dann fest?
Nein, und das ist bewusst so gebaut: Inhalt und System gehören Ihnen, liegen als offene, lesbare Dateien vor und laufen auf Ihrer eigenen Infrastruktur – kein proprietäres SaaS, aus dem man Sie nicht wieder herausbekommt. Weil wir mit dokumentierter, gängiger Technik ohne exotischen Ballast arbeiten, kann das System notfalls auch ein anderer Entwickler übernehmen. Sie sind nicht an uns gekettet, sondern arbeiten mit uns, weil das Ergebnis stimmt.